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Wie gehen Sie mit dieser Wut, Angst und Trauer um?

Die Nachrichten im Fernsehen sind voll von Bildern des Schreckens! Wieder einmal! Ein Bombenattentat mit Dutzenden von Toten und Verletzten. Mittlerweile haben wir uns ja an all die Unfälle und Unglücksfälle, deren Bilder wir täglich im Fernsehen sehen, gewöhnt.

Aber die Ausmaße dieser terroristischen Anschläge und der blinden Wut, die uns allen entgegenschlägt, erschüttern Europa und die Welt, und das zum wiederholten Mal.
Es trifft unschuldige Menschen, unvorbereitet und an jedem möglichen Ort, wo Menschen zusammen kommen. Eigene Vorsicht und Achtsamkeit bringen da wenig. Und damit gibt es auch kaum einen Schutz.

Die Welt ist kein ungefährlicher Ort

Ich glaube, eines muss uns allen klar sein. Die Welt ist kein ungefährlicher Ort. Aber diese Dimensionen sind für mich unvorstellbar. Wo kommt so ein unbändiger Hass her? Was lässt Menschen so etwas tun und wissentlich unschuldige Menschen zu Schaden kommen? Ich muss leider gestehen, dass ich dafür keine Antwort habe. Und ich glaube auch, dass es dafür keine einfache und logische Antwort gibt. Die Frage, die sich allerdings jeder von uns stellen sollte ist, in wie weit diese Geschehnisse unser Leben beeinflussen.

Wie gehen Sie mit Wut, Angst und Trauer um?

Versuchen Sie, diese Nachrichten zu ignorieren, schalten möglichst schnell auf einen anderen Kanal und reden sich ein, dass das ja nur woanders passiert und alles weit von Ihnen weg ist? Oder fühlen Sie sich gelähmt? Trauen sich immer weniger aus dem Haus und wittern plötzlich überall Gefahren? Wie wirken sich die Wut, Angst und Trauer, die wir alle bei solchen Anschlägen empfinden, bei Ihnen aus?

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Einhundert prozentige Sicherheit gibt es nicht

Es gibt keine einhundert prozentige Sicherheit im Leben. Jeder von uns setzt sich jeden Tag unzähligen Gefahren aus. Als Vielfahrer mit ca. 60.000 km Fahrleistung pro Jahr riskiere ich jeden Tag, in einen schweren, lebensgefährlichen Unfall verwickelt zu werden, trotz extrem defensivem Fahrstils. Sobald Sie aus dem Haus gehen, riskieren auch Sie Ihr Leben.
Und selbst, wenn Sie zu Hause bleiben würden, nutzt Ihnen das wenig. Die meisten Unfälle passieren zu Hause und die meisten Menschen sterben im Bett.

So furchtbar diese verübten Taten auch alle sind, wenn Sie zulassen, dass sie Ihr Leben und Ihr Verhalten zum Negativen beeinflussen, dann haben die Terroristen definitiv gewonnen. Denn dann sitzen Sie in Ihrem eigenen, inneren Gefängnis, anstelle sich frei zu fühlen und Lebensfreude zu empfinden.

Zusammengefasst

Versuchen Sie Gelassenheit und innere Stärke an den Tag zu legen. Genießen Sie Ihr Leben in vollen Zügen und lassen Sie „Carpe diem“, „Nutze den Tag“ zu Ihrem Lebensmotto werden. Sollte dann doch (wider Erwarten?) ein Schicksalsschlag über Sie hereinbrechen, und es ist egal, ob ein Terroranschlag, eine schwere Erkrankung, ein Todesfall oder ein Unfall, dann besitzen Sie erheblich mehr Widerstandskraft und positive Energie, um damit klar zu kommen. Das soll jetzt nicht heißen, dass Sie sich die Welt schön reden und Unrecht und Leid übersehen sollen. Aber das sollte Ihnen nicht mehr den Blick auf das Schöne, Wahre und Wertvolle im Leben vernebeln! Und davon gibt es Gott sei Dank auch noch genug auf der Welt!

Über Nicole Läbe

Jede Frau hat enorm viele Potentiale und Fähigkeiten in sich. Mein Wunsch und Ziel ist es, dass Sie wieder mehr Zugang zu den vorhandenen Potentialen erlangen und diese Schritt für Schritt entwickeln können, hin zu einem erfolgreichen, erfüllten und authentischen Leben, sowohl beruflich als auch privat!

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4 Kommentare

  1. Hallo Nicole, ein guter Artikel, dankeschön. Ich stelle mir immer die Frage: “Was kann ich tun?” und fokussiere meine Energie auf die Dinge, die ich ändern und beeinflussen kann. In solchen Fällen hilft betroffen sein, nicht weiter, sondern die Frage, was kann ich dazu beitragen, um zu helfen – auch wenn es nur ein winzig kleines Puzzlesteinchen sein mag. Viele Grüße Annette

    • Vielen Dank, Annette, genau das war mein Ansatz. Sich selber immer wieder die Frage stellen, was ich persönlich tun kann, auch wenn es nur eine Winzigkeit ist. Denn nur Angst und Wut bringen niemanden weiter!

  2. Liebe Nicole Läbe,
    Sie schreiben : >Ich glaube, eines muss uns allen klar sein. Die Welt ist kein ungefährlicher Ort. Aber diese Dimensionen sind für mich unvorstellbar. Wo kommt so ein unbändiger Hass her? Was lässt Menschen so etwas tun und wissentlich unschuldige Menschen zu Schaden kommen? Ich muss leider gestehen, dass ich dafür keine Antwort habe. Und ich glaube auch, dass es dafür keine einfache und logische Antwort gibt. Die Frage, die sich allerdings jeder von uns stellen sollte ist, in wie weit diese Geschehnisse unser Leben beeinflussen.<
    Wenn für Sie diese Dimension an Gewalt und Haß nicht vorstellbar ist, dann fahren Sie ganz einfach mal in diese Vorstädte von z.B. Paris und Brüssel und machen sich damit vertraut, daß in diesen Vorstädten bis zu 39/40% Arbeitslosigkeit herrscht.
    Und wenn Sie keine Erklärung oder logische Antwort finden :
    Die Terroranschläge von Charlie Hebdo bis Brüssel sind französische bzw. belgische Eigenproduktionen, die Torroristen sind und waren französiche und belgische Staatsbürger. Und warum kommt es zu diesen Gewaltausbrüchen ? Weil die reichsten Nationen Europas es nicht schaffen, diesen Menschen Bildung, Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten zukommenzulassen. Menschen, denen man permanent vermittelt, daß sie Menschen 2./3. Klasse sind und sowieso nicht gebraucht werden, auf diese Weise beraubt man sie der menschlichen Würde und Zugehörigkeit. Und was sich daraus entwickeln kann, das erleben wir gerade.
    Die neurobiologischen Erkenntnisse zementieren immer mehr die Befunde, die da sagen, daß Aufgehobensein, Anerkennung, Respekt, mitmenschliche Wärme die menschlichen Grundbedürfnisse sind.
    Eine der bedeutendsten neurowissenschaftlichen Beobachtungen war, daß die Schmerzzentren des menschlichen Hirns nicht nur bei Zufügung körperlicher Schmerzen reagieren, sondern auch dann, wenn sich eine Person sozial ausgegrenzt oder gedemütigt fühlt. Das Gehirn reagiert auf soziale Diskriminierung also genauso wie auf einen körperlichen Schmerz. Und da das Verhaltensprogramm der Evolution die Aggression nicht eliminiert hat, da die Aggression eine lebenserhaltende Funktion bei der Abwehr von Schmerz und der Bewahrung von körperlicher Unversehrtheit hat, wird schlüssig, warum nicht nur körperlicher Schmerz die Aggressionsbereitschaft erhöht, sondern auch permanente Diskriminierung.

    Das ist eine Facette bzw. Auswirkung der europäisch/amerikanischen Kolonial- und Wirtschaftsmachtpolitik.

    Und was folgt daraus : keine einzige Militärmacht wird das Terrorproblem lösen, im Gegenteil : diese Politik produziert das Terrorproblem.
    Allerdings sind wir als Bürger einer angeblichen Demokratie dieser Politik nicht hilflos ausgeliefert, sondern als Demokraten ist es unsere Aufgabe und Verpflichtung unseren Abgeordneten auf die Finger zu schauen und von ihnen zu fordern, daß sie von den Bürgern dieses Landes (ca. 50 Millionen, die restlichen ca. 50 Millionen gehen ja nicht zur Wahl !) gewählt wurden und nicht von 4.987 Lobbyisten, sprich, die Bürgerinteressen zu vertreten haben und nicht Lobbyisteninteressen.

    Also ich für meinen Teil, kann mit diesem ganzen Geschwafel von irgendeiner Angst von Überfremdung und was weiß ich nicht noch allem, nichts anfangen. Für mich ist das Ausdünstung von Unbildung, menschlicher Unreife (AfD :: zwi 12 und 24 % Wähler !!!) und der Unfähigkeit, Fakten und Informationen in einen Zusammenhang zu bringen.

    Das war jetzt ein bißchen Viel, mußte aber einfach sein, da mich der Tenor und das Trallala Ihres Artikels — ja — unglaublich nervt.

    Beste Grüße
    Brigitte Schumacher

    • Hallo, Frau Schumacher, herzlichen Dank für diesen langen und ausführlichen Kommentar! Das freut mich, denn es zeigt, dass meine Blogartikel gelesen werden und Emotionen auslösen können. Und das ist es, was ich will. Anregen zum eigenen Denken! Denn nur mit dem Finger auf andere (Politiker, Lobbyisten etc.) zeigen bringt gar nichts, wenn die Hälfte der Menschen ihre Chancen zur Selbstbestimmung, sprich Wahl, nicht mal nutzen! Und da hilft eben nicht nur anschuldigen, sondern immer wieder Impulse geben. Und nichts weiter versuche ich mit den regelmäßigen Beiträgen, die sicher nicht den Anspruch haben, komplett und ausführlich ein Thema zu erörtern. Und hier geht es überhaupt und in keiner Weise um die Angst vor Überfremdung, sondern, genau wie Sie schreiben, um die Tatsache, dass wir Lösungen brauchen, um allen Menschen zu einem Leben zu verhelfen, in denen sie Bildung, Achtung und Perspektiven bekommen. Denn Angst, Wut und Trauer oder auch Genervt-sein tun das sicher nicht!
      Vielen Dank für Ihre ausführlichen Worte, die ganz sicher durchdacht und richtig sind und die ich gerne auch als Kommentar veröffentliche.
      Herzliche Grüße

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