businesswoman or teacher in suit from back

Wenn das die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück

Worum kreisen Ihre Gedanken den ganzen Tag? Etwa „Hoffentlich bekomme ich die Präsentation richtig hin“, oder „Wahrscheinlich beschwert sich die Nachbarin gleich schon wieder über den Lärm der Kinder“ oder auch „Wie soll ich die ganze Arbeit nur schaffen, die heute wieder auf mich zukommen wird?“

 

Kommt Ihnen das bekannt vor?  Grübeln sie auch regelmäßig über Probleme nach? Und das nicht nur am Tag, sondern vor allem, wenn sie einschlafen wollen?

 

 

Ist Ihnen bewußt, woran Sie denken?

Wir machen uns die ganze Zeit Sorgen und Gedanken, oft schon über Dinge, die noch nicht einmal eingetreten sind. Wir Deutschen sind wahre Weltmeister im Sorgen machen! Psychologen wollen herausgefunden haben, dass wir Menschen anscheinend gerne in Problemen leben. Wir brauchen unsere täglichen Sorgen. Vielleicht geben sie uns eine gewisse Stabilität im Leben. Ich vermute aber eher, dass es eine kulturelle Sache ist. wir haben dieses Denkschema von unseren Eltern schlicht übernommen. Das heißt aber auch, dass wir es wieder ändern können.

Der Schüler und der Zen-Meister

Letztens habe ich habe eine wunderschöne Parabel über einen alten Zen-Meister gelesen:

Ein Lehrling ging zu seinem Meister und fragte: “Meister, wenn ich ein Gänseküken in eine Flasche stecke, und es dann füttere, bis es ausgewachsen ist, wie kann ich dann die Gans heraus holen, ohne die Gans zu töten oder die Flasche zu zerbrechen?“. Der Meister klatschte laut in die Hände und schrie: „Mein Lehrling.“ Erschrocken zuckte der Lehrling zusammen und war voll präsent: „Ja, mein Meister?“

„Siehst Du“, sagte der Meister, „die Gans ist draußen.“

Wie oft haben sie sich schon Gedanken darüber gemacht, eine Gans aus der Flasche zu holen und dann auch noch mit sich gegenseitig widersprechenden Vorgaben, nämlich weder die Gans zu töten, noch die Flasche zu zerbrechen? Die Frage sollte doch eher sein, warum Sie gedanklich erst mal ein Gänseküken in die Flasche tun müssen, um dann zu überlegen, wie es da wohl wieder raus zu bekommen ist!

Küken in der Flasche

Im Leben machen wir es leider meist genauso. Wir wollen Karriere, aber auch einen entspannten Job mit pünktlichem Feierabend. Wir wünschen uns den maskulinen, dominanten Mann mit Muskeln und Sixpack an unserer Seite, aber gleichzeitig soll er gefühlvoll sein, jederzeit im Haushalt ungefragt helfen und sich natürlich in der Freizeit liebevoll mit den Kindern beschäftigen. Wir wollen schlank und gesund sein und trotzdem nur ungern auf die Pizza am Abend und Sahnetörtchen am Nachmittag verzichten.

Wir stellen uns Bedingungen, die sich gegenseitig ausschließen und wenn wir dann nicht genau das haben oder bekommen, was wir wollen oder uns vorgestellt haben, ist ruckzuck das Problem da und wir fühlen  uns auch noch als Versager.

Ich möchte gerne für Sie der Zen-Meister sein, der bei Ihnen in die Hände klatscht und Sie dazu bringt, nicht mehr an ein konstruiertes Problem zu denken, also an das Küken in der Flasche, sondern vielmehr an das, was positiv und gut und vor allem auch real ist!

Zusammengefasst

1. Konzentrieren Sie sich auf das, was bereits jetzt gut. Und das ist eine Menge!

2. Konstruieren Sie sich kein Problem in Ihrem Kopf. Überlegen Sie sich, ob Ihre Sorgen wirklich berechtigt sind oder nur ein Küken in der Flasche, das Sie dort selber hineingepackt haben!

3. Lernen sie, das Positive zu sehen!

 

 

Über Nicole Läbe

Jede Frau hat enorm viele Potentiale und Fähigkeiten in sich. Mein Wunsch und Ziel ist es, dass Sie wieder mehr Zugang zu den vorhandenen Potentialen erlangen und diese Schritt für Schritt entwickeln können, hin zu einem erfolgreichen, erfüllten und authentischen Leben, sowohl beruflich als auch privat!

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